Eine Kleinkindgemeinschaft ist eine Montessori-Gruppe für Kinder von etwa 1 bis 3 Jahren, in der sie in einer vorbereiteten Umgebung Selbstständigkeit, Sprache und soziale Fähigkeiten entwickeln können.
Maria Montessori gehört zu den Reformpädagog:innen, die grundlegend neue Erkenntnisse zur kindlichen Entwicklung und zum Lernen gewannen. Ihre umfassende, auf das Individuum konzentrierte Sicht macht den Unterschied – ohne konfessionelle oder weltanschauliche Eingrenzung.
Im Montessori Bildungshaus Hannover leben wir diese Pädagogik täglich: Von der Krippe über den Kindergarten und die Grundschule bis zur IGS mit gymnasialer Oberstufe begleiten wir dein Kind auf seinem individuellen Lernweg.
Das Besondere: Dein Kind lernt nicht passiv, sondern gestaltet aktiv mit. Es entdeckt seine Potentiale in einer vorbereiteten Umgebung, die zum selbstbestimmten Lernen einlädt.
Das Konzept unseres Bildungshauses basiert auf der Leitidee des „selbstorganisierten Lernens“ aus der Montessoripädagogik, welches wir vorstrukturieren, beraten und begleiten.
Das Bildungshaus ist offen für jeden. Wir leben und fördern Vielfalt und Toleranz, respektieren unterschiedliche Meinungen und begegnen uns auf Augenhöhe. Unser konstruktiver Umgang basiert auf Respekt und Vertrauen.
Besonders wichtig: Als Modellschule für Friedensbildung in Niedersachsen entwickeln wir von der Krippe bis zum Abitur ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit, Umweltschutz und demokratisches Miteinander.
Unsere Lernumgebungen: Wir gestalten unsere Räume so, dass eine angenehme Atmosphäre entsteht, die zum persönlichen Wohlbefinden beiträgt. Unsere Kinderhauskinder und Schüler:innen arbeiten, spielen und lernen mit allen Sinnen. Abwechslungsreiche Orte und anregende, fordernde Materialien laden zum Lernen mit Neugier ein. Dabei steht die direkte Begegnung im Vordergrund. Moderne Technik und digitale Hilfsmittel unterstützen bei der Umsetzung unserer Pädagogik.
Internationale Kooperationen: Wir sind offen für nationale und internationale Kooperationen mit anderen Einrichtungen. Davon lernt das Bildungshaus und entwickelt sich weiter.
Kontinuierliche Weiterentwicklung: Zahlreiche Aus- und Weiterbildungen im Bildungshaus und außerhalb gewährleisten eine diskursive, zeitgemäße und selbstreflektierte Weiterentwicklung unserer montessoripädagogischen Leitprinzipien.
Demokratische Schulgemeinschaft: Wir sind eine Schulgemeinschaft, in die sich alle Kinder, Schüler:innen, Eltern und Mitarbeitende einbringen und mitgestalten. Damit stehen wir für eine Schule in einer offenen demokratischen Gesellschaft, in der Aspekte des „Demokratie erlernens“ und der Menschenrechtsbildung eine wichtige Rolle einnehmen.
Nicht passiv empfangen, sondern aktiv mitgestalten: Maria Montessori hat ab Ende des 19. Jahrhunderts die kindliche Entwicklung wissenschaftlich akribisch beobachtet und daraus Prinzipien abgeleitet, die das klassische Schulbild bis heute reformieren.
Maria Montessori war ihrer Zeit weit voraus: Vieles, was sie durch akribische Beobachtung entdeckte, wird heute durch die moderne Neuropsychologie und Entwicklungspsychologie bestätigt.
Neuroplastizität: Die Erkenntnis, dass das Gehirn in bestimmten Entwicklungsphasen besonders aufnahmefähig ist, entspricht Montessoris Beobachtungen zu den „sensitiven Phasen“.
Intrinsische Motivation: Die Forschung bestätigt, dass Kinder von Natur aus lernen wollen – sie brauchen die richtige Umgebung und Unterstützung, nicht Zwang.
Selbstregulation: Die Fähigkeit zur tiefen Konzentration, die Montessori beobachtete, ist heute als wichtige Grundlage für erfolgreiches Lernen wissenschaftlich anerkannt.
✓ Wertschätzung: Jedes Kind wird in seiner Individualität geachtet
✓ Freie Wahl: Dein Kind wählt seine Arbeit selbst
✓ Genaue Beobachtung: Wir bieten rechtzeitig das Passende an
✓ Aktive Rolle: Das Kind ist Akteur, der/die Pädagog:in Begleitperson
Das übergeordnete Ziel: Wir begleiten dein Kind auf dem Weg zu einem vollständigen erwachsenen Menschen, der sich im Einklang mit sich selbst und der Gesellschaft befindet. Ein Erwachsener, der selbstständig und kritisch denken kann und zugleich flexibel ist und sehr gut in Teams arbeiten kann.
Das Ergebnis: Montessori-Kinder gehen gern in ihre Schule. Denn sie sind hier nicht passive Informationsempfänger, sondern aktive (Mit-)Gestalter ihres persönlichen Lernprozesses.
Nicht passiv empfangen, sondern aktiv mitgestalten: Maria Montessori hat ab Ende des 19. Jahrhunderts die kindliche Entwicklung wissenschaftlich akribisch beobachtet und daraus Prinzipien abgeleitet, die das klassische Schulbild bis heute reformieren.
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Weitere Informationen31. August 1870 – 6. Mai 1952
Maria Montessori war nicht nur die erste Ärztin Italiens, sondern auch eine visionäre Pädagogin, die Bildung revolutionierte. Aufgewachsen in einer patriarchalischen Gesellschaft, setzte sie sich durch und baute auf den Fundamenten ihrer Vorgänger eine eigene, einzigartige Pädagogik auf.
„Attendere osservando – Abwarten und dabei beobachten“
So entdeckte sie, was eigentlich offensichtlich ist: Kinder wissen, wie sie wachsen müssen. Sie wollen von selbst lernen, groß werden. Man muss sie nur lassen – und bei Bedarf helfen.
„Hilf mir, es selbst zu tun!“
Ein Satz so einfach wie genial – und bis heute der Grundstein für selbstbestimmtes Lernen.
Montessori war die beste Propagandistin ihrer selbst:
Unermüdlich hielt sie weltweit Vorträge und Kurse und machte „Montessori“ zum Markenzeichen für kindgerechte, wissenschaftlich fundierte Pädagogik.
31.08.1870: Der Geburtstag der italienischen Ärztin und Pädagogin Maria Montessori
Aufgewachsen in einer patriarchalischen Gesellschaft, hat sie sich durchgesetzt, auch in der männerdominierten Wissenschaft, und promovierte zur ersten Ärztin Italiens: La Dottoressa Maria Montessori. Aber weltberühmt wurde sie als Pädagogin, die in einzigartiger Weise auf den Fundamenten ihrer Vorgänger eine eigene Pädagogik aufbaute.
Ihre simple naturwissenschaftliche Maxime: „Attendere osservando – Abwarten und dabei beobachten“. So entdeckte sie, was eigentlich offensichtlich ist, sozusagen ‚natürlich‘: Kinder wissen, wie sie wachsen müssen. Sie wollen von selbst lernen, groß werden. Man muss sie nur lassen – und bei Bedarf helfen. „Hilf mir, es selbst zu tun!“, der Kernsatz ihrer Erziehung zur Selbständigkeit. Ein Satz so einfach wie genial.
Und Montessori war die beste Propagandistin ihrer selbst. Unermüdlich hielt sie weltweit Vorträge und Kurse und machte „Montessori“ zum Markenzeichen.
Das kommt uns bekannt vor! Wie genau „Montessori“ funktioniert, erklären einige Grundlagenwerke und weiterführende Ressourcen. Damit du dich besser orientieren kannst, haben wir dir eine umfangreiche Sammlung zusammengestellt.
Eine Kleinkindgemeinschaft ist eine Montessori-Gruppe für Kinder von etwa 1 bis 3 Jahren, in der sie in einer vorbereiteten Umgebung Selbstständigkeit, Sprache und soziale Fähigkeiten entwickeln können.
Die Pädagogik fördert Selbstständigkeit, Freiarbeit, altersgemischtes Lernen und individuelle Entwicklungsbegleitung in vorbereiteten Umgebungen.
„Das Angebot bestimmt die Nachfrage.“ Durch das Angebot an Lernmaterialien in der vorbereiteten Umgebung hat die Lehrkraft die Möglichkeit, bestimmte Interessen zu wecken und Lern- und Entwicklungsfortschritte zu initiieren.
Die Lerninhalte in Schule entsprechen den Richtlinien (Kerncurricula) des Landes Niedersachsen. Die pädagogische Konzeption stellt eine Fortschreibung des Montessoriansatzes unter Berücksichtigung heutiger wissenschaftlicher Erkenntnisse dar.
Bereit, mehr über unsere Montessori-Gemeinschaft zu erfahren? Entdecke, wie wir diese bewährten Prinzipien in unserem Kinderhaus und unserer Schule leben:
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